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Kinderhotel DACHSTEINKÖNIG in Gosau

Riesengroß und stylisch – ein Mix aus modernem und alpinem Interieur – so der erste Eindruck, wenn man das DACHSTEINKÖNIG Familux Resort erstmalig besucht. Die Protagonisten? Große und kleine Gäste. Der Schauplatz? Ein Vorzeigebetrieb hinsichtlich persönlicher Gästebetreuung und Mitarbeiterführung – mit stolzen 105 Familiensuiten und 12 exklusiven Chalets. Für Direktor Mario Pabst sind das wesentliche Faktoren, die den Erfolg des Kinderhotels in Oberösterreich begründen.

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Mario Pabst über das Kinderhotel in Oberösterreich

Hotels vom Feinsten: Der DACHSTEINKÖNIG hat sich während seines 3-jährigen Bestehens als Top-Gastgeber für Familien mit Kindern etabliert. Wie war das in so kurzer Zeit möglich?
Mario Pabst: Meiner Meinung nach sind mehrere Parameter ausschlaggebend. Zum einen verfügt die Eigentümer-Familie Mayr über 30 Jahre Erfahrung mit Kinderhotels in Österreich. Der Komplex wurde somit beinahe baumängel- und denkfehlerfrei auf der grünen Wiese platziert. Zum anderen ist auch unsere Führungsphilosophie maßgeblich – in Bezug auf unsere Gäste und die Mitarbeiter.

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Hotels vom Feinsten: Was ist das Besondere dieser Führungsphilosophie?
Mario Pabst: Zu den Urlaubern unseres Kinderhotels pflegen wir eine sehr enge, persönliche Beziehung. Wir kennen alle mit Namen und sind per Du – auch mit CEOs von Großunternehmen, Generaldirektoren und Promis. Bei uns in Gosau gilt einheitlich das „Griaß di“ und die Erholung beginnt vom ersten Moment an. Wir empfangen unsere Gäste bereits vor dem Hotel, helfen ihnen mit dem Gepäck und parken das Auto.
Hotels vom Feinsten: Was gibt es bezüglich der Mitarbeiterphilosophie zu erzählen?
Mario Pabst: Bei uns gilt das Prinzip Wertschöpfung durch Wertschätzung. Die Zufriedenheit unserer Angestellten ist genauso wichtig wie die der Gäste. Nur dann springt der sprichwörtliche Begeisterungsfunke über. Ich kenne jeden unserer aktuell 161 Mitarbeiter namentlich und meine Bürotür steht immer offen. Innerhalb der unterschiedlichen Teams des Kinderhotels in Oberösterreich werden viele Entscheidungen kollektiv getroffen – alle dürfen sich einbringen – was sehr geschätzt wird. Auch unsere Job-Warteliste spricht für sich und teils arbeiten die Leute zwischenzeitlich in Schwesterbetrieben.

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Hotels vom Feinsten: Neben der Software ist auch die Hardware eines Hotels erfolgsweisend.
Mario Pabst: Dank des großzügigen Areals genießen unsere Gäste viel Erholungsraum – egal ob in Sachen Wohnen, SPA oder Freizeit. Die Chalets verwöhnen mit einer Wohnfläche von 123 bis 159 m². Bezüglich Wellness bieten wir einen 2.500 m² großen „Adults only“-Bereich an: Entspannungsgenuss für die Eltern, während die Kids Spaß haben bei diversen Aktivitäten. Unser Familien-SPA bietet auf ca. 6.500 m² Relax-Vergnügen für alle und outdoor locken Gokart-Bahn, Spielplätze, Streichelzoo, Reifenwasserrutsche u. v. m.

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Hotels vom Feinsten: Nutzen die meisten Gäste die tolle Kinderbetreuung oder verbringen sie die Zeit lieber mit ihren Kids?
Mario Pabst: Der Großteil unserer Gäste lässt sich alle Optionen offen. Generell schätzen es die Eltern sehr, wenn sie 1 bis 2 Stunden am Tag Zeit für sich haben. Sie genießen dann eine Entspannungsmassage oder relaxen im Erwachsenen-SPA. Interessant ist auch, dass die Väter im Urlaub gerne die „Mama-Rolle“ übernehmen. Die stolzen Papas genießen die Zeit mit ihren Kindern besonders und freuen sich, wenn sie damit ihren Frauen ein wenig Zeit für sich schenken.

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Hotels vom Feinsten: Zu welchen Zeiten kann die Kinderbetreuung genutzt werden?
Mario Pabst: Täglich von 08:00 bis 21:00 Uhr – 13 Stunden lang. Indoor warten super Spielräume und spezielle Programmpunkte wie Zauberschule, Nagellackparty, Modenschau … Darüber hinaus bieten wir auch diverse Outdoor-Aktivitäten: Skifahren, Canyoning, Reiten, Klettern u. v. m.
Hotels vom Feinsten: Wenn man sich hier umsieht, fragt man sich, warum es kein 5-Sterne-Haus ist.
Mario Pabst: Wir sind tatsächlich als 5-Sterne-Hotel klassifiziert, haben uns aber bewusst dafür entschieden, als 4-Sterne-Superior-Haus aufzutreten. Der Grund dafür ist, dass wir primär Gäste aus Zentraleuropa ansprechen möchten und auch marketingtechnisch brauchen wir den 5. Stern glücklicherweise noch nicht – unsere Auslastung im Kinderhotel in Oberösterreich ist absolut zufriedenstellend.

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Hotels vom Feinsten: Dem Job als Hoteldirektor im DACHSTEINKÖNIG ging eine lange Zeit in unterschiedlichsten Führungspositionen der gehobenen Wellness-Hotellerie voraus. Ist die große Anzahl an Kids unterschiedlichen Alters nicht gewöhnungsbedürftig?
Mario Pabst: Im Gegenteil. Ich schätze unsere kleinen Gäste ganz besonders, weil sie ehrlicher sind als Erwachsene. Wenn ihnen etwas nicht passt, dann sagen sie es sofort und es gibt ständig neue und lustige Momente. Als ich zum Beispiel einen kleinen Jungen fragte, ob ihm seine Spaghetti schmecken, antwortete er spontan „Nein!“ Auf die Warum-Frage kam dann „Probier’s doch selbst!“. Und: In der Tat hat es unser Koch hier mit dem Salz einmal besonders gut gemeint.

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Hotels vom Feinsten: Was ist die größte Challenge in der Führung eines Kinderhotels dieser Dimension?
Mario Pabst: Mit Sicherheit das Thema Hygiene. Bei bis zu 270 Kindern, die teilweise am Boden krabbeln und alles in den Mund stecken, sind wir hier besonders gefordert. Wir beschäftigen 32 Reinigungskräfte, eine Person davon ausschließlich im Desinfektionsbereich. Zudem verwenden wir zur Reinigung nur Einwegtücher und wechseln am Buffet alle 15 Minuten das Vorlegebesteck.

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Hotels vom Feinsten: Neben der Mitarbeiter-Koordination ist in einem Kinderhotel in Österreich auch der direkte Gäste-Kontakt wichtig.
Mario Pabst: Ja – und es bereitet mir viel Spaß, nahe am Gast zu sein. Im Sommer beispielsweise umkreise ich mit unserem Eiswagen den Pool – ausgestattet mit einem Strohhut und einer Glocke – und verteile bis zu 400 Portionen Eis am Tag. Weiters nehme ich an Familien- und Fackelwanderungen teil – zeitweise auch am Bogenschießen.
Hotels vom Feinsten: Zusammengefasst: Warum lohnt sich ein Familienurlaub im DACHSTEINKÖNIG?
Mario Pabst: Weil für die wichtigste Zeit des Jahres das Beste gerade gut genug ist.

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