So gelingt die Wanderung in den Sommermonaten

Wandertipps der schönsten Wanderhotels der Alpen

Natur genießen, gesunde Bewegung machen, Gipfelsiege feiern – Gründe, warum es uns in die Berge zieht, gibt es viele. Die richtigen Bergfexe wissen auch, worauf es ankommt, damit aus der Traumwanderung kein Albtraum wird. Und das geht oft schneller als erwartet. Für alle, die in Sachen Wandern weniger firm sind, aber dennoch gerne eine längere Tour machen möchten, haben wir eine kurze Zusammenfassung all jener Dinge gemacht, an die man denken sollte, wenn man sich in den Sommermonaten auf Wanderschaft macht. Wer schon im Frühling loslegen möchte, findet dazu spezielle Tipps in einem unserer anderen Beiträge.

Fleißig Input gegeben haben dazu wieder unsere wanderaffinen Hotels vom Feinsten. Sie gelten mit Fug und Recht als die wohl schönsten Wanderhotels in den Alpen. Zudem sind deren Wanderangebot noch durch Infinity Pools, die scheinbar bis in die Berge reichen, Suiten mit Traumaussicht, aubengekrönte Küche oder eine Vielzahl an Serviceleistungen für den Wandergast bereichert. Gehen Sie daher mit uns auf Entdeckungsreise. Lassen Sie sich von kompetenten Wandergastgebern – den unserer Meinung nach schönsten Wanderhotels der Alpen – und deren Empfehlungen für Ihr nächstes Bergerlebnis begeistern.

Tipp 1 – Gute Vorbereitung ist alles

Eine Wanderkarte oder ein Handy mit Offline-Kartenfunktion sind nicht ausreichend, um sich auf die kommende Tour einzustimmen. Vielmehr sollte man sich vorab auch schon ausführliche Tourenbeschreibungen zu Gemüte führen, wenn man eine längere Bergtour plant. Wäre es doch schade, mitten am Weg umkehren zu müssen, weil der schmale Grat nicht mit Höhenangst oder Trittsicherheit in Einklang zu bringen ist. Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, wie viele Höhenmeter der aktuelle Fitnesszustand erlaubt, um sicher ans Ziel und wieder zurück zu kommen.

Tipp 2 – Die Wetterlage im Auge behalten

Gerade in den Sommermonaten sind Wärmegewitter keine Seltenheit. Und besonders am Berg ziehen diese oft rascher auf, als man denkt. Ungeschützt am Fels zu sein, kann lebensgefährlich werden. Aus diesem Grund sollte man vorab genau über die Witterung Bescheid wissen. Es lohnt sich auch, sich bei unklaren Bedingungen über Schutzhütten am Weg zu informieren, bei denen man notfalls Unterschlupf finden kann.

Tipp 3 – Der gut gepackte Rucksack für Touren im Sommer

Jede Jahreszeit bringt besondere Anforderungen an den Inhalt des Wanderrucksacks mit sich. In den Sommermonaten gilt es auf jeden Fall für ausreichend Trinkmöglichkeiten zu sorgen. Besonders dann, wenn unterwegs kein Gebirgswasser auf durstige Bergfexe wartet. Zu empfehlen sind bei großer Hitze auch Elektrolytgetränke oder Pulver, welches sich mit frischem Wasser mischen lässt, da beim Schwitzen der Bedarf an bestimmten Mineralien steigt. Nicht vergessen sollte man bei Schönwetter auch auf eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Grödeln für rutschige Passagen im Hochgebirge, eine Jacke, die in höheren Sphären oftmals unbezahlbar sein kann und auf Snacks bzw. leicht verdauliche Kost, der die Hitze nichts anhaben kann. Dazu kommt das obligatorische Erste-Hilfe-Set, eine Wanderkarte und ein Handy, welches im Notfall Hilfe herbeirufen kann.

Tipp 4 – Hüttenübernachtungen

Für viele Wanderer der Traum schlechthin – eine 2-Tagestour (oder länger) mit Hüttenübernachtung(en). Eine sicherlich lohnende Erfahrung. Wichtig ist in diesem Fall, vorab bei der entsprechenden Hütte ein Quartier zu reservieren, da viele Hütten – gerade in der Ferienzeit – an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Sie nehmen dann nur die Gäste auf, die vorab reserviert haben. Gut zu wissen ist auch, dass viele Hütten einen Hüttenschlafsack vorschreiben. Dieser ist nicht teuer, klein und wiegt nur sehr wenig – kein Problem also, wenn man zeitgerecht Bescheid weiß, dass ein solcher mit im Rucksack sein muss. Wanderer in 4-beiniger Begleitung sollten auch nachfragen, ob die Hütte Hunde über die Nacht aufnimmt. Da oftmals nur Matratzenlager zur Verfügung stehen, ist dies nämlich öfters nicht der Fall.

5 – Im Zweifelsfall gut begleitet

Wer sich nicht sicher ist, ob seine Fähigkeiten im Kartenlesen, Trittsicherheit oder Ausdauer den Anforderungen genügen, sollte sich lieber eine versierte Begleitung suchen. Gerade in unseren Wanderhotels werden die Touren von ausgebildeten Berg- oder Wanderführern geleitet. Vorab gibt es zumeist Tourenbesprechungen, bei denen die Wanderführer die Strecke ausführlich beschreiben und versuchen festzustellen, ob man den Anforderungen gewachsen ist. Sollte man sich dennoch alleine auf den Weg machen und an seine Grenzen stoßen, ist es besser umzukehren als die Gefahr einer Verletzung zu riskieren oder sich am Berg zu verlaufen. Es ist keine Schande, im Zweifelsfall einmal abzubrechen – vielmehr ein Zeichen von Intelligenz.

6 – Informieren Sie Ihr Umfeld

Sind Sie alleine oder in einer kleinen Gruppe bei einer längeren/schwierigeren Tour unterwegs, dann informieren Sie Ihre Gastgeber und Freunde vor dem Abmarsch über die geplante Tour. In vielen Hotels, aber auch auf zahlreichen Hütten liegen eigens dafür Tourenbücher auf, in die man die geplante Wanderung, den Abmarsch und die voraussichtliche Rückkehr eintragen kann. Kommt man deutlich zu spät, kann zeitgerecht eine Suchaktion auf der angegebenen Strecke gestartet werden.
Wenn Sie jetzt so richtig Lust auf ein ausgiebiges Bergabenteuer bekommen haben, dürfen wir Ihnen unseren letzten Tipp ans Herz legen – unsere Wanderhotels in den Alpen, deren Gastgeber nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern die auch in den traumhaftesten Wanderregionen in Österreich oder Südtirol liegen.